Fluorid- und Restschmutzprüfung

Prüfung von Wärmetauschern gemäß VW PV 3678

Aluminiumwärmetauscher im Automotivebereich werden heute vorwiegend mit Lötprozessen in kontrollierten Atmosphären (CAB) hergestellt. Hierbei können Lötrückstände im Kühler zurückbleiben, welche später im Betrieb durch Abrieb und Korrosion zu Ausfällen des Kühlsystems führen können.

Mehrere große OEMs gehen diese Problematik in speziellen Prüfvorschriften und Normen an. Hierin wird sehr detailliert die Prüfung von Wärmetauschern auf Fluoridrückstände im speziellen und des Gesamtrestschmutzes im Allgemeinen beschrieben. Diese Prüfungen finden Anwendung bei Wasserkühlern, Ladeluftkühlern, Niedertemperaturkühlern, Heizungswärmetauschern, Motoröl- und Getriebeölkühlern.

CleanControlling hat in enger Abstimmung mit den entsprechenden Normenerstellern einen Prüfstand mit Messverfahren aufgebaut, um vollumfänglich auf diese Anforderungen prüfen zu können.

Messprinzip

Der Wärmetauscher wird unter kontrollierten Bedingungen für 24 Stunden mit 80 °C heißem VE Wasser durchspült. Anschließend wird mittels Ionenchromatographie der Fluoridgehalt des Extrakts bestimmt.

In einer zweiten Analyse wird ein Aliquot des Extrakts verdampft und der Gesamtrestschmutz gravimetrisch bestimmt.

 

Steckbrief

Typische Branchen Automobilindustrie
Art der Verunreinigung Ionische Kontaminationen aus Lötprozessen (Fluorid), Restschmutz aus Lötprozessen
Ergebnis mg/L (Fluorid),
Prüfnormen und -vorschriften VW 011 37, VW PV 3678

Weitere Informationen

Eine Übersicht zu chemisch-filmischen Verunreinigungen finden Sie in unserer aktuellen Broschüre.
Bei weiteren Fragen helfen Ihnen gerne die Ansprechpartner aus unserem Vertriebsteam weiter.